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Der Paritätische im Kreis Soest

Lippstadt, 22. September 2016. Wir brauchen ein Bundesteilhabegesetz, das seinen Namen wirklich verdient: Unter diesem Motto protestierten heute über 100 Vertreter/-innen des Paritätischen und seiner Mitgliedsorganisationen gemeinsam mit Menschen mit Behinderung vor dem Kasino des INI e.V. „Es ist fünf vor zwölf. Zeigen wir dem Bundesteilhabegesetz von Lippstadt aus die rote Karte!“, so Kerstin Weitemeier, Geschäftsführerin der Kreisgruppe Soest/Hochsauerlandkreis des Paritätischen NRW. Heute steht die erste Lesung des Gesetzes im Bundestag an. Zu diesem Anlass hatte der Paritätische bundesweit zu Protestaktionen aufgerufen. Im Rahmen des Facharbeitskreises „Wohnen für Menschen mit Behinderung Westfalen-Lippe“ beteiligen sich in Lippstadt weit über 50 Organisationen aus der Mitgliedschaft des Paritätischen an der gemeinsamen Protestaktion.


Proteste gegen Bundesteilhabegesetz

Bild von Demonstranten in Wuppertal

Vor Leistungskürzungen und Verschlechterungen für viele Menschen mit Behinderung warnt der Paritätische anlässlich der anstehenden Beratung von Bundesteilhabegesetz (BTHG) und Pflegestärkungsgesetz III (PSG) in Bundestag und Bundesrat. Durch bundesweite Protestaktionen machten der Gesamtverband und die Landesverbände darauf aufmerksam, dass das geplante BTHG nicht der UN-Behindertenrechtskonvention entspreche und vor allem auf Kostensenkungen abziele. In NRW fanden Aktionen in Wuppertal und Lippstadt statt. Dort zeigten der Paritätische NRW und seine Mitgliedsorganisationen dem BTHG „die rote Karte“. Mehr


Viele Medaillen für NRW-Sportler/-innen bei Paralympics

Gruppenbild der vier mal 100 Meter Staffel

Mit 57 Medaillen kehrt die deutsche Mannschaft von den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro zurück. Einen großen Beitrag zu diesem Erfolg haben die Athletinnen und Athleten des Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW (BRSNW), Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, geleistet. Sie holten achtmal Gold, elfmal Silber und viermal Bronze. Mehr


Hartz IV: Paritätischer fordert Regelsatz von 520 Euro

Logo des Paritätischen Gesamtverbandes

Auf 520 Euro muss nach einer Studie der Paritätischen Forschungsstelle der Regelsatz in Hartz IV angehoben werden. Der Paritätische Wohlfahrtsverband wirft dem Bundesarbeitsministerium vor, bei der Neuberechnung der Regelsätze willkürliche Eingriffe in die Statistik vorgenommen und das Ergebnis auf 409 Euro künstlich klein gerechnet zu haben. Zur Bestimmung des Existenzminimums von Kindern verlangt der Verband die umgehende Einsetzung einer Expertenkommission. Mehr


Weltkindertag: Junge Flüchtlinge gehören nicht in Massenunterkünfte

Logo der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge

Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge, an der auch das Paritätische Jugendwerk NRW beteiligt ist, ruft anlässlich des Weltkindertages am 20. September dazu auf, jungen Geflüchteten ein Zuhause zu geben. Das Bündnis kritisiert, dass in den Kommunen der Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen sehr unterschiedlich ist. Es befürchtet, dass die Standards der Kinder- und Jugendhilfe sinken. Mehr


 

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Seminar für Helfende in der Flüchtlingsarbeit
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